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07.10.2017

Oktoberfest Schenkendorf

Rathaus Golßen

11.11.2017

44.Saison des Golener Carneval Club e.V. - Eröffnungsveranstaltung - Golßen - nuff,-nuff!

 

Am Samstag, den 11.November 2017, startet die 44. Saison des Golßener Karnevals im Treffpunkt Aldin in Golßen.
Karten für die Abendveranstaltung gibt es unter: 035452 15664.
Veranstalter: Golßener Carneval Club e.V.,
Internet: www.gcc-golssen.de.
Foto: Golssener Carnevalsclub 1974 e.V.

 

 

 

Stadt und Ortsteile

 

Die Stadt Golßen

 

Rathaus in Golßen

Die Stadt Golßen ist eine Kleinstadt der Niederlausitz des Landkreises Dahme-Spreewald im Land Brandenburg. Zu Golßen gehören die Stadtteile Altgolßen, Landwehr und Prierow. Weitere Ortsteile wurden angegliedert, 1998 Mahlsdorf und 2003 Zützen.

Die Stadt Golßen entwickelte sich im 12. Jahrhundert, zur Zeit der Ostkolonisation. Diese begann in der Lausitz 936 unter Markgraf Gero von Meißen, der mit deutschen Ritterheeren das von Slawen besiedelte Land eroberte.

Die Burg der Stadt, die sich am Rande einer Sanddüne auf einem slawischen Rundwall befand, war von einem breiten, tiefen Graben umgeben. Sie zählte bis zum 15. Jahrhundert zu den „festesten Plätzen“ der Niederlausitz. Heute sind die Reste ihrer Grundmauern unter dem Utzenberg verborgen und stehen unter Denkmalschutz.

 

Rathaus in Golßen

„Die älteste Urkunde, die Golßen erwähnt, wurde am 21. Oktober 1276 in „Golsyn“ ausgestellt. In diesem Dokument geht es um eine Schenkung aus dem Jahre 1276 durch Burggraf Johann von Wettin an das Zisterzienserkloster Doberlug, welche von seinem Sohn Otto von Wettin anerkannt wurde. Die Herren zu Golßen, ein Seitenzweig der edelfreien Burggrafen gleichen Namens aus Wettin bei Halle, waren die ersten nachweisbaren Besitzer von Golßen.“ („Golßen in historischen Ansichten“ von Lars Rose und Michael Bock; Geier-Verlag, Hob am Neckar, 1. Auflage 2001)

 

Die Anlage der Stadt zeigt eine Angersiedlung, auf deren Mitte sich der Marktplatz befindet mit dem östlich gelegenen, 1904 bis 1906 erbauten Rathaus, und westlich, mit der 1845 vollendeten Kirche.

Das Rathaus, ein Backsteinbau im neugotischen Stil und die klassizistische Kirche bilden die Silhouette der Stadt. Das Golßener Schloss, ein zweistöckiger Putzbau, wurde (nach 1721) von Johann Just Vieth, der sich später zu Vieth von Golßenau adeln ließ, erbaut. Die Seitenflügel des Schlosses, die der Berliner Architekt Eduard Knoblauch plante, wurden etwa 1850 unter der Herrschaft des Reichsgrafen Friedrich Heinrich Ludwig zu Solms-Baruth angebaut. Die sehr gut erhaltene Innenarchitektur des Schlosses trägt barocke bis klassizistische Merkmale. In dem sich anschließenden Landschaftspark befinden sich seltene Baumarten und ein künstlich angelegter Teich, der einst von sieben Quellen gespeist wurde. Im Park ist das Denkmal der Gräfin Amalie Sophie Henriette von Fontana, die hier von 1797 bis 1810 segensreich für Golßen wirkte. An die Gefallenen von 1871 erinnert ein aus rotem Sandstein gefertigtes Denkmal, es stand bis 1976 auf dem Marktplatz.

Der sich heute präsentierende Stadtkern mit den teilweisen reich verzierten Bürgerhäusern entstand um 1900, zu einer Zeit, wo sich neben Handwerksbetrieben mehrere Baugeschäfte gründeten. Die Distanzsäule auf dem Lindenplatz mit der Entfernungsangabe „IX Meilen bis Berlin“ und dem Brandenburgischen Wappen, erinnert an den Bau der Straße Berlin-Cottbus im Jahre 1843, die durch Golßen führte.

 

 

Ortsteil Altgolßen

 

Altgolßen Fiedhof
Altgolßen ist ein Ortsteil von Golßen und liegt 2,5 km westlich der Stadt. Das Dorf ist eine altwendische Siedlung. Die auf einer gut erhaltenen Wallanlage befindliche mittelalterliche Kirche in Altgolßen, eine der ältesten Kirchen der Niederlausitz, wurde 1899 erneuert und 1992 renoviert. Sie ist das Schmuckstück der Golßener Kirchengemeinde. Das alte Herrenhaus wurde ebenfalls auf einem Burgwall errichtet und befindet sich heute in Privatbesitz.

 

Nordwestlich von Altgolßen gibt es abwechslungsreiche und bergige Wanderwege nach Hohendorf, Mahlsdorf, Sellendorf und in den Eichbusch, in dem sich der 145 m hohe „Schwarze Berg“ befindet. In nördlicher Richtung dehnen sich Laub- und Mischwälder bis zum Baruther Urstromtal aus. In westlicher Richtung befindet sich das älteste Naturschutzgebiet des ehemaligen Kreises Luckau mit den seit 1938 geschützten Wachholderschluchten.

 

Ortsteil Mahlsdorf

Mahlsdorf Kirche

Der Ortsteil Mahlsdorf, nordwestlich von Golßen, liegt liegt landschaftlich reizvoll im Tal des Niederen Flämings und den Ausläufern des Baruther Urstromtals.

Mahlsdorf als Ort wurde als „Malstorff“ 1474 erstmals urkundlich erwähnt. In dem linsenförmigen Angerdorf gab es über die Jahrhunderte hinweg ein Rittergut. Die Mahlsdorfer Kirche wurde nach 2 jähriger Bauzeit 1899 fertiggestellt und ist in ihrem Baustil einzigartig. Sie wurde aus behauenen Feldsteinen errichtet.

Das Dorfgemeinschaftshaus, ein einfacher Flachbau, wurde in den Jahren 1984 bis 1988 fertiggestellt.

 

Die etwas bergige und waldreiche Gegend bietet vielversprechende Wander- und Skimöglichkeiten. Von hier sind der

 

 

Ortsteil Zützen

 

Zützen Kirche

Zützen ist ein Ortsteil von Golßen.

 

Durch den Ort führt die Bundesstraße B 96, die Berlin und Dresden verbindet. Zum Ortsteil gehören die Gemeindeteile Gersdorf, welcher 1,5 km östlich liegt und der 1,5 km westlich gelegene Ort Sagritz.
Zützen bestand schon vor der Zeit der Germanisierung und war Siedlung der Slawen, die den Raum der Lausitz dünn besiedelten. Zützen als Angerdorf angelegt, wurde erstmals im Jahr 1359 als „Zckuczin“ urkundlich erwähnt.

Den Ort Sagritz schrieb man 1363 „Saguriza“, was so viel hieß wie „ Dorf hinter dem Berglein“.

„Dorf der Schwermütigen“ lautete die erste Nennung 1397 für den Ort Gersdorf. Gersdorf ist ein kleines Gassendorf, welches in früheren Jahrhunderten auch wendisch Gersdorf genannt wurde. Zu beiden Dörfern gehört ein kleines Rittergut.

 

Die mittelalterliche Kirche zu Zützen, deren rechteckiges Langhaus ein Findlingsbau ist, steht auf einem ummauerten, von Osten her durch ein Backsteinportal zugänglichen alten Dorffriedhof. Umfangreiche Restaurierungsarbeiten, die mit Hilfe von staatlichen Fördermitteln und der tatkräftigen Unterstützung durch die Einwohner der Gemeinde durchgeführt wurden, lassen diese Kirche zu einem touristischen und kulturellen Mittelpunkt werden.

Das ehemalige Schloss von Zützen wurde 1945 abgebrannt. Auf den in der Zwischenzeit bewachsenen „Trümmern“ befindet sich heute die überdachte Freilichtbühne. Von Zützen aus gibt es Radwanderwege nach Kasel-Golzig, Jetsch und Golßen. Golßen erreicht man über Sagritz, vorbei an der Kanowmühle und den Golßener Fischteichen. Die Kanowmühle liegt landwirtschaftlich idyllisch und ist eine der wenigen noch funktionstüchtigen Wassermühlen.

 

 

 

Politik

 

Die demokratische Vertretung der Bürger Golßens in der Kommunalpolitik erfolgt über die Stadtverordnetenversammlung. Weiterhin stehen der Versammlung 3 Ausschüsse beratend zur Seite:  der Hauptausschuss, der Bauausschuss sowie der Bildungs-, Jugend-, Kultur- und Sportausschuss.

 

Sitzungstermine

Stadtverordnete Golßen

 

 

 

Das Stadtwappen

 

Stadtwappen

Von Rot über Silber geteilt; oben eine durchgängige silberne Mauer mit drei Türmen bedeckt, die mit Fenstern und blauen Spitzdächern versehen sind, sowie einem offenen roten Tor, unten ein auf grünem Boden linkshin schreitender schwarzer Eber (links im heraldischen Sinn vom Schildträger aus gesehen).